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Newsletter 1/2012 – Georg Elser – ein Terrorist?

Ausgestellt am 28. Januar 2012, in Newsletter.

elser_passfoto-199x300Georg Elser – ein Terrorist?

Vortrag und Diskussion mit Matheus Hagedorny

in Kooperation mit derHochschulgruppe Kritische Linke an der Uni Mainz

Mittwoch, 8.2.2012, 19 Uhr

Hörsaal P 7, Philosophicum, Uni-Campus Mainz

Johann Georg Elser brachte am 8. November 1939 eine selbstgebaute Bombe im Münchner Bürgerbräukeller zur Detonation – und verfehlte das Hauptziel Adolf Hitler nur durch Zufall. Es sollte bis in die 1960er Jahre dauern, bis der ideologische Schutt aus Verschwörungstheorien und Gerüchten über dem Attentat abgetragen war und die so simple wie ungeglaubte Tatsache der Alleintäterschaft freigelegt wurde. Der Kunstschreiner Elser hatte 1938, im Jahr des pazifistisch gesinnten Münchner Abkommens, in einsamer Entscheidung seine „politische Beurteilungskompetenz” (Lothar Fritze) überschritten und sich ohne jede Rückendeckung entschlossen, den Nazi-Terror an seinem mythischen Ursprungsort zu terrorisieren.

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Newsletter 4/2011

Ausgestellt am 31. Oktober 2011, in Newsletter.

IMG_7815Hallo,

Hier sind unsere Veranstaltungen für die letzten beiden Monate im Jahr. Außerdem wollen wir auf unsere Landesmitgliederversammlung am 27. November hinweisen, wo das Programm für 2011 beschlossen werden soll.

# Mainz, 10.11.2011 – Kritik und Krise im Zeitalter des Neoliberalismus

# Trier, 22.11.2011 – Mit kritischer Theorie gegen Wissenschaft und Gesellschaft

# Mainz, 27.11.2011 – Landesmitgliederversammlung

# Neustadt/Weinstraße., 9. – 11.12.2011 – Lektürewochenende zu Hannah Arendt

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Offener Brief: Berliner Zustände

Ausgestellt am 2. Dezember 2010, in Kommentare.

Ein ist Jahr vergangen, seit der Landesverband Rheinland-Pfalz sich von den Tätigkeiten des Bundesverbands distanzierte. Im Grunde haben wir die bisherige Zeit genießen können, ohne die aufreibenden Streitereien um den beständigen Verrat an vorgeblichen Zielen wie Freiheit, Emanzipation und Aufklärung. Gerne hätten wir es auch dabei belassen und Ruhe bewahrt. Unsere Distanzierungserklärung war jedoch nicht nur einen Appell an die Vernünftigen, sondern gleichsam ein Versprechen – „die offene Konfrontation mit dem Bundesverband von JungdemokratInnen / Junge Linke [zu] suchen und [zu] pflegen“i.
Anlass dieses Schreibens ist ein Verrat an den angeblichen politischen Zielen der besonderen Art. Der uns im negativsten Sinne wohlbekannte Landesverband Berlin, der schon auf seiner Homepage stolz ein Banner mit der Aufschrift „TAX THE RICH“ präsentiert, ist es, der unsere Aufmerksamkeit fordert. Hinter dieser Parole steckt die Idee, dass das Problem am Kapitalismus die Verteilung des Reichtums ist. Tatsächlich ist der Einkommensunterschied nur das Ergebnis einer Produktion um der Produktion willen. Dass Nahrungsmittel und Medikamente weggeschmissen werden, während Menschen verhungern oder an heilbaren Krankheiten sterben, zeigt, dass es in dieser Gesellschaft nicht um Bedrüfnisbefriedigung geht. Auch wenn die Reichen besteuert werden, wird sich an dieser grundsätzlich unvernünftigen Einrichtung der Gesellschaft nichts ändern. Der Berliner Verband, der auf Grund einer angeblich besseren Mobilisierung auf diese Einsicht verzichtet, macht so mit den Populist_innen von der Linkspartei gemeinsame Sache.  Stattdessen sollten sich auch die Berliner fragen, warum in Deutschland viele für die Natur in Stuttgart und dem Wendland auf die Straße und die Gleise gehen, die unmittelbar eigenen materiellen Interessen aber anscheinend kein Grund für Engagement sind. Die Proteste gegen das Sparkpaket und die sozialen Kürzungen waren bekanntlich mau.

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© jungdemokratInnen / junge linke rheinland-pfalz